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«Ich habe ein Rehkitz gerettet und werde dafür bestraft»

Cornelia Bader hat in ihrer Bergwirtschaft in Wolfisberg ein verwaistes Rehböcklein aufgezogen. Obwohl die Auswilderung erfolgreich war, hat der Kanton sie für ihr eigenmächtiges Handeln gebüsst.

Kathrin Holzer
«Dort oben ist er jeweils gestanden»: Cornelia Bader vor ihrer Bergwirtschaft Buechmatt.
«Dort oben ist er jeweils gestanden»: Cornelia Bader vor ihrer Bergwirtschaft Buechmatt.
Thomas Peter
Gut gedeiht: Rocci mit rund vier Monaten.
Gut gedeiht: Rocci mit rund vier Monaten.
zvg
Fürs Essen kam das Böcklein anfangs immer wieder heim.
Fürs Essen kam das Böcklein anfangs immer wieder heim.
zvg
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Dort oben im Wald sei er jeweils gestanden, ihr Rocci, sagt Cornelia Bader und blickt hin­auf zum Wald hinter ihrer Bergwirtschaft hoch über Wolfisberg. Habe genau beobachtet, ob er sich nähern könne oder nicht. Durch die Küche habe sie ihn dann jeweils ­hereingelassen ins Haus, das ihm damals halt ein bisschen zum Daheim geworden sei. Manchmal geschah dies im Versteckten. ­Zuweilen wagte sich der junge Rehbock aber auch bis in die Gaststube vor. «Klar», sagt die 44-Jährige: «Rocci ist die Sensation gewesen für die Leute hier.»

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