2015-04-20 17:04

Rechtsstreit um Thomas Binggelis Bike-Park-Projekt geht weiter

Köniz

Der Könizer Velo-Unternehmer Thomas Binggeli kann die Mountainbike-Teststrecken, die er in der Umgebung seines Firmensitzes erstellen will, noch nicht bauen. Die Genehmigung der Überbauungsordnung wird angefochten.

Nun hat Thomas Binggeli mit einer Beschwerde gegen seinen Bike-Park zu kämpfen.

Nun hat Thomas Binggeli mit einer Beschwerde gegen seinen Bike-Park zu kämpfen.

(Bild: Andreas Blatter)

Die Könizer Planungsdirektion und die kantonale Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) gaben am Montag auf Anfrage den Eingang der Beschwerde bekannt. Vor ein paar Tagen ist die Beschwerdefrist gegen die Genehmigung der Überbauungsordnung durchs kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) abgelaufen.

Die Beschwerde gegen den Bike-Park erfolgte, nachdem das AGR Einsprachen gegen die Überbauungsordnung abgelehnt hatte. Angaben zum Inhalt der Beschwerde und zur Frage, wann mit einem Entscheid zu rechnen ist, machte das Rechtsamt der JGK nicht.

Bike-Park - und Betriebssicherung

Thomas Binggeli möchte am Rand des Weilers Oberried, wo er mit seinem Team seit vielen Jahren Velos und Sportartikel verkauft, einen Bike-Park mit drei Pisten bauen. Die Kunden sollen die Velos gleich vor Ort testen können. Zudem soll die Überbauungsordnung Binggeli ermöglichen, den Betrieb von «Thömus Veloshop» in der heutigen Landwirtschaftszone fortzuführen.

Die rasante Entwicklung des Unternehmens führte nämlich zu einer Überschreitung des seinerzeit vom Regierungsstatthalter genehmigten Nutzungsmasses, wie die Gemeinde Köniz im vergangenen Jahr schrieb. Damals genehmigte der Könizer Souverän an der Urne die Überbauungsordnung.

Mit der Überbauungsordnung geht es also um mehr als nur um eine Teststrecke für Mountain-Bikes. Thomas Binggeli war am Montagnachmittag nicht zu erreichen.

chh/sda