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Der Stadtrat setzt Viererfeld ein Feld zurück

Statt die Abstimmungsbotschaft zu ver­abschieden, hat der Stadtrat die Viererfeld-Vorlage an die Fachkommission zurückgeschickt. Die Mehrheit betonte, das Projekt sei damit nicht grundsätzlich infrage gestellt.

Die Hälfte des Viererfelds soll gemeinnützig bebaut werden.
Die Hälfte des Viererfelds soll gemeinnützig bebaut werden.
Urs Baumann
Die Berner konnten am 5. Juni 2016 über die Überbauung des Viererfeldes in Bern abstimmen.
Die Berner konnten am 5. Juni 2016 über die Überbauung des Viererfeldes in Bern abstimmen.
Andreas Blatter
Damals dagegen, heute dagegen: Markus Ming am Abstimmungswochenende vor neun Jahren, als das erste Viererfeldprojekt an der Urne versenkt wurde.
Damals dagegen, heute dagegen: Markus Ming am Abstimmungswochenende vor neun Jahren, als das erste Viererfeldprojekt an der Urne versenkt wurde.
Walter Pfäffli
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Selten finden sich Gäste auf der Tribüne des Rathauses ein, wenn der Stadtrat debattiert. Am Donnerstagabend waren es knapp 30 Personen. Auch dieser Umstand zeigt, wie sehr die Überbauung des Viererfelds in der Stadt Bern bewegt – am meisten allerdings in der ­direkten Nachbarschaft.

3000 Menschen sollen auf dem Vierer- und dem Mittelfeld dereinst wohnen. Dagegen wehren sich vor allem Anwohner, Nutzer der Schrebergärten und die Grüne Partei Bern. Deren Stadtrat Luzius Theiler stellte denn am Donnerstag auch den Antrag, gar nicht erst auf die Viererfeld-Vorlage einzutreten. Dieses Projekt sei das Resultat von «unreflektiertem Wachstumsdenken», kritisierte Theiler. Für Nichteintreten plädierte auch die Fraktion SVP. Eine un­gewöhnliche Allianz.

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