2018-09-13 10:46

Bei einer Fusion gibts Geld vom Kanton

Bern/Ostermundigen

Falls Bern und Ostermundigen fusionieren, steuert der Kanton voraussichtlich 800'000 Franken bei. Auch bei den Fusionsabklärungen gibts Support.

<b>An der Grenze:</b> Neben dem ehemaligen Swisscom-Hochhaus endet Bern und beginnt Ostermundigen.

An der Grenze: Neben dem ehemaligen Swisscom-Hochhaus endet Bern und beginnt Ostermundigen.

(Bild: Adrian Moser)

  • Markus Zahno

Heute Abend laden SP und Grüne in Ostermundigen zu einem Po­dium ein. Titel: «Soll Ostermundigen ein Teil der Stadt Bern werden?»

Bereits beantwortet ist die ­Frage, wie viel Geld der Kanton ausschütten würde, falls die Vorortsgemeinde dereinst tatsächlich mit der Bundesstadt fusioniert. Bei einer erfolgreichen Umsetzung dürfe die neue Gemeinde «mit einem Fusionsbeitrag von 800'000 Franken rechnen», schreibt der Regierungsrat in einer Antwort auf die Anfrage des Ostermundiger Grossrats ­Luca Alberucci (GLP).

Bereits während der Fusionsabklärungen könne der Kanton projekt­bezogene Zuschüsse von bis zu 70'000 Franken ausrichten. Und: Sollte die Gemeinde durch die Zusammenlegung «eine finanzielle Einbusse erleiden, wird die Differenz während einer Übergangszeit von zehn Jahren ganz oder teilweise ausgeglichen», so der Regierungsrat weiter.

Der Kanton stellt fusions­willigen Gemeinden zudem Manpower zur Verfügung, zum Beispiel in Form von juristischen Beratungen.

Podium zur Fusion: heute, 19.30 Uhr, Tell-Saal Ostermundigen.