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30-Jähriger überlebt mehr als 20 Tage im Schnee

Im US-Bundesstaat Alaska musste ein Mann mehrere Tage bei Minusgraden in der Wildnis ausharren.

SOS: Tyson Steele stampfte ein grosses Zeichen in den Schnee, um von den Rettungskräften gesehen zu werden. Video: Alaska State Troopers

Tyson Steele lebte abgelegen in der Wildnis von Alaska. Nachdem in seiner Hütte im Dezember Feuer ausbrach, musste er über 20 Tage in der Kälte ausharren. Glücklicherweise konnte er einige Konservendosen aus seiner Vorratskammer vor dem Feuer retten. So musste er wenigstens nicht hungern. Zudem baute sich Steele eine Schneehöhle, in der er schlafen konnte.

Ein Freund des 30-Jährigen machte sich Sorgen, da er nichts von Steele gehört hatte. Deshalb kontaktierte er die Polizei. Rettungskräfte konnten den Mann schliesslich mit einem Helikopter ausfindig machen. Er hatte ein grosses SOS-Zeichen in den Schnee gestampft, um gefunden zu werden.

Nach der Rettung konnte Steele nach Salt Lake City gebracht werden, wo seine Familie lebt. Auch wenn er unverletzt überlebte bleibt ein Wermutstropfen. Er konnte seinen Hund Phil nicht vor dem Feuer retten. Sein Labrador sei ihm nicht aus dem brennenden Haus gefolgt. «Ich habe wie am Spiess geschrien. Es fühlte sich an, als wäre mir die Lunge herausgerissen worden», so Steele gegenüber «NBC News».

Das Feuer brach in der Hütte aus, weil der Mann offenbar versehentlich ein Stück Karton in seinen Holzofen gesteckt hatte. Ein Funke gelangte durch den Kamin auf das Dach, welches bald lichterloh brannte. Draussen habe er noch versucht, das brennende Haus mit Schnee zu löschen – vergeblich. (kat,vwi)

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