2013-12-02 09:19

Thömus baut Stellen ab

Köniz

Die Velofirma Thömus trennt sich von zwei Mitarbeitern. In einer Zeit, in der sie ihren Betrieb in Oberried legalisieren will, ist das nicht ohne.

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  • Stephan Künzi

    Stephan Künzi

Diese Nachricht kommt zu einem politisch heiklen Zeitpunkt. Jedenfalls für Thomas Binggeli und seinen Bruder Markus, die ihre stetig gewachsene Velofirma mit Bikepark auf dem elterlichen Hof in Oberried bei Niederscherli endlich legalisieren wollen.

Am Montag in einer Woche debattiert das Könizer Parlament über die notwendige Überbauungsordnung, im Februar stimmt die Bevölkerung an der Urne ab – und nun das: Die Thömus AG, wie die Firma nach ihrem Gründer heisst, streicht zwei 100-Prozent-Stellen. Zudem stuft sie zwei Aushilfen im Stundenlohn von 60 auf 20 Prozent herab.

Normaler Geschäftsgang

Thömus-Präsident Thomas Binggeli bestätigt entsprechende Informationen der BZ, relativiert aber gleich: Der Stellenabbau bewege sich im Rahmen eines normalen Geschäftsgangs. «Mal geht es aufwärts, und dann baut man aus, mal geht es geradeaus, und dann optimiert man» – letzteres passiere derzeit bei der Thömus AG. Seit seinem Ausscheiden der operativen Tätigkeit seien nun zwei Jahre vergangen, «und es ist eigentlich schön, dass wir den Umsatz halten konnten».

Von den beiden Mitarbeitern wird sich die Thömus AG «irgendwann Anfang Jahr» trennen, wie Binggeli weiter sagt. Und: Die Firma mit ihren knapp 50 Angestellten sei «weder höchst profitabel, noch schreiben wir rote Zahlen».

Berner Zeitung