2019-10-31 00:10

YB siegt mit dem «Standard-Resultat»

Im einzigen Achtelfinal mit zwei Super-League-Mannschaften schlägt YB den FC Zürich klar.

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Nach drei Auswärtssiegen in den letzten acht Jahren endet die Cup-Erfolgsserie des FC Zürich gegen die Young Boys. Im Stade de Suisse siegt der Meister im Achtelfinal klar 4:0. Schon zur Pause stand es durch Nicolas Ngamaleu und Christian Fassnacht 2:0, Fehler von Simon Sohm, respektive Nathan erleichterten den Bernern das Toreschiessen. Zwingend war der Zweitore-Vorsprung von YB allerdings nicht, beide Teams hatten in diesem offenen Schlagabtausch Chancen à discrétion. Die Klarste konnte der FCZ-Slowene Blaz Kramer aus fünf Metern nicht verwerten, wobei YB-Schlussmann David von Ballmoos eine Glanzparade zeigte.

Auch sein Gegenüber zeigte aber eine starke Leistung, Yanick Brecher verhinderte mit mirakulösen Reflexen gegen Fassnacht und Roger Assalé ein höheres Defizit. In der 73. Minute erhöhte dann Frederik Sörensen, dem Dänen wurde in Tornähe zu viel Platz gelassen, und er kam so zum ersten Pflichtspieltor für Gelb-Schwarz. Dass danach noch ein weiteres Tor von Michel Aebischer annulliert wurde, fiel nicht ins Gewicht, vor allem, weil Jean-Pierre Nsamé in der Nachspielzeit doch noch zum 4:0 traf.

Es ist das Standard-Resultat in dieser Saison zwischen diesen beiden Clubs, schon die beiden Meisterschaftspartien hatten mit demselben Skore geendet. YB kann damit weiter auf den ersten Cupsieg in diesem Jahrtausend hoffen. Es wäre der erste seit 1987 und nach 32 Jahren voller Pech, Pannen und mit etlichen Niederlagen gegen Unterklassige.


Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

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mke